Wohnungsfinanzierung

WohnungsfinanzierungIn den eigenen vier Wänden zu wohnen, verschafft nicht nur ein sicheres und gutes Gefühl sowie mehr Privatsphäre und Freiraum, sondern ist auch eine ideale Altersvorsorge.

Doch der Kauf einer Eigentumswohnung lässt sich aus vorhandenen Mitteln nur selten bestreiten, weshalb eine Wohnungsfinanzierung hier meist im Vordergrund steht. Die Möglichkeiten zeigen sich nahezu identisch mit der Bau- oder Immobilienfinanzierung.

In Sachen Wohnungskauf ergeben sich bis auf die Höhe der Anschaffungskosten keine wesentlichen Unterschiede zum Immobilienkauf. Daher kommen auch die verschiedenen Optionen einer Bau- oder Immobilienfinanzierung hier zum Tragen.


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Darlehen Bau- oder Immobilienfinanzierung

Das Annuitätendarlehen ist die klassische Variante der Immobilienfinanzierung und wird sehr häufig gewählt. Dabei wird der Zins für einen vereinbarten Zeitraum festgeschrieben. Die monatliche Rückzahlung setzt sich aus Zins- und Tilgungsanteil zusammen, wobei der Zinsanteil zunächst höher ist als der Tilgungsanteil. Die Kreditraten an sich bleiben monatlich unverändert.

Das Tilgungsdarlehen bietet sich ebenfalls für die Wohnungsfinanzierung an. Hier reduzieren sich die monatlichen Rückzahlungsraten im Verlauf der Zeit kontinuierlich. Der Tilgungsbetrag wird fest definiert, der Zinsanteil orientiert sich an der jeweils verbleibenden Darlehensschuld. Dadurch verringert er sich mit sinkender Restschuld.

Wird das Darlehen über eine Hypothek abgesichert, spricht man von einem Hypothekendarlehen, der Kreditgeber erhält ein Grundpfandrecht auf die Wohnimmobilie, das im Grundbuch eingetragen wird. Dafür fallen Hypothekenzinsen an, die sich nach Wert, Darlehenssumme und Laufzeit richten.

Wohnungsfinanzierung ohne Eigenkapital versus Vollfinanzierung

Auch beim Erwerb einer Wohnung sollte Eigenkapital vorhanden sein, denn dadurch wird das Darlehen bzw. der Kredit für die Eigentumswohnung günstiger. Banken, die Darlehen für den Wohnungskauf vergeben, orientieren sich generell an vorhandenem Eigenkapital, wenn es um die Sicherheit der Rückzahlung geht. So wird entsprechend der Finanzierungsquote (Verhältnisanteil Eigenkapital/Fremdkapital), z.B. 50 %, 80 % der 100% eine entsprechende Risikoprämie angesetzt, die den Zins erhöht. Bei einer Vollfinanzierung, bei der zu 100 % Fremdkapital benötigt wird, liegt der Kreditzins daher höher als bei einer Finanzierung mit 80 % Fremdkapital.

Eigenkapital kann auch durch einen Bausparvertrag angespart werden, wodurch sich auch ein zinsgünstiges Bauspardarlehen für den Kauf einer Wohnung realisieren lässt. Ein Versicherungsdarlehen, bei dem über die Vertragslaufzeit monatliche Prämienbeiträge in eine Lebensversicherung eingezahlt werden, aus der dann zum Ende der Vertragslaufzeit die Tilgung auf einen Schlag erfolgt, ist ebenfalls eine Option.

Ohne Eigenkapital ist eine Vollfinanzierung möglich, sollte aber entsprechend der Zinsmodalitäten genau geprüft werden. Darlehen mit Zinsfestschreibung über die gesamte Laufzeit bieten sich bei sehr niedrigen Kreditzinsen an.

Online-Angebote für die Wohnungsfinanzierung

Immobilien- und Baufinanzierungen für den Wohnungskauf werden auch online angeboten. So können sich Interessierte durch Vergleich einen Überblick über Darlehensart, Konditionen und Voraussetzungen verschaffen. Entscheidend bei einem Kredit für den Wohnungskauf sind Eigenkapitalanteil, Laufzeit, Zinsbindung, denn sie beeinflussen die Rückzahlungsrate und die Gesamtkosten maßgeblich. Der aktuelle Marktzins sollte ebenso berücksichtigt werden, denn er kann ausschlaggebend sein, um eine bestimmte Darlehensform für die Wohnungsfinanzierung zu wählen.